ÜBER MICH

Im stolzen Alter von 0 Jahren erblickte ich in einer kleinen Großen Kreisstadt am Rande der schönen schwäbischen Wälder das grelle Licht dieser schnöden Welt. Es war damals, im Mai des Jahres 1962, als gerade mal wieder eine Fußballweltmeisterschaft bevorstand und meine Mutter der Meinung war, ich hätte nun lange genug in ihrem Bauch gefaulenzt und mich um die Hausarbeit gedrückt. Nach der kurzen Zeit des Spielens und des Nervens meiner beiden älteren Geschwister, zogen es meine Eltern vor, mich der grausamen Welt der Schule zu übereignen. Hier wäre der Spruch "Für manche war es umsonst, für mich aber vergebens" gelegentlich durchaus angebracht gewesen. 12 harte Schuljahre verbrachte ich damit, meine Eltern an den Rand des Wahnsinns und meine Lehrer über diesen Rand hinaus zu treiben.

Aber da jeder zu etwas zu gebrauchen ist (und somit auch ich), verließ ich die Schulbank im zarten Alter von 18 Jahren und begab mich hinaus in die gefährliche Welt der Erwachsenen. Doch welchen Beruf sollte ich mir auswählen ? Als wäre es nicht schon schlimm genug gewesen, was bisher in der Welt passierte, nein, da mußte ich noch eines drauf setzen - ich wurde POLIZEIBEAMTER. Ja, ja, ich höre schon die Sprüche wie, "MEIN FREUND UND HELFER" oder noch "freundlicheres" !!!! Von wegen..... "MEIN FREUND, DIR HELFE ICH....." wäre besser gewesen :-)

Nun übe ich diesen Beruf schon seit 1980 aus, und fand im Oktober 1998, nach Jahren des rastlosen Umherirrens auf verschiedenen Dienststellen in und um Stuttgart, einen Arbeitsplatz nahe meinem Wohnort (einer 8000-Seelen Gemeinde nordöstlich von Stuttgart) beim Wirtschaftskontrolldienst im Bereich Lebensmittelüberwachung und Verbraucherschutz.

Nicht-Baden-Württemberger sei gesagt, daß in der Bundesrepublik der Wirtschaftskontrolldienst (WKD) eine zuletzt einmalige Geschichte war. Der WKD, ein Fachdienst der Polizei, den es bis vor Kurzem nur noch im Bundesland Baden-Württemberg gab, entstand im Jahr 1957 und wurde durch die baden-württembergische Verwaltungsreform zum 31.12.2004 aufgelöst. Es wurden besonders qualifizierte Polizeibeamte/-innen mit einer 12-monatiger Spezialfortbildung im Bereich Umwelt/Gewerbe und in der Lebensmittelüberwachung eingesetzt. Die Beamten der Lebensmittelüberwachung unterstützten seither bis Ende 2010 die Landratsämter und Stadtkreise beim Auf- und Ausbau der Lebensmittelüberwachung.

Seit 1.10.2009 bin ich wieder bei der "richtigen" Polizei "gelandet" und beim örtlichen Polizeirevier im Ermittlungsdienst für Betrug und Internetkriminalität zuständig. Der Tagesdienst (also überwiegend in den Zeiten zwischen 07.00 bis 17.00 Uhr) läßt mir genügend Zeit nach getaner Arbeit meinen nervenaufreibenden Hobbies zu frönen. Neben einigen ehrenamtlichen Tätigkeiten beim Tischtennis (als Funktionär und Klassenspielleiter), und dem gelegentlichen Motorradfahren (Yamaha XJ 600 S) habe ich mich ganz einer "Berufskrankheit" verschrieben: Dem Sammeln von Polizeimützen, Polizeiabzeichen, Polizeimodellen, Polizeiequipment, Polizeibilder, Polizeiartikeln hin und her also. Und weil es mit dem Laufe der Zeit langweilig wurde, ausschließlich meinen Kollegen auf den Keks zu gehen, indem ich immer mehr Platz in meinem (damaligen) Dienstzimmer beanspruchte, hatte ich mich bereits 2001 dazu entschlossen, meine Sammlung per Internet der breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Am 21. September 2002 war in Backnang (Baden-Württemberg / Rems-Murr-Kreis) "Tag der offenen Tür" bei der Polizei. Dort hätten Sie u.a. Gelegenheit gehabt, meine Sammlung und mich kennenzulernen. Einige Bilder hiervon finden Sie auch unter "Tag der offenen Tür 2002".

In der Zeit vom 29. August bis 10. Oktober 2004 befand sich meine Sammlung erstmals in einem "richtigen" Museum. Im Uhrenmuseum Mainhardt (zwischen Backnang und Schwäbisch Hall, direkt an der Bundesstraße 14) wurden die Mützen und anderes Sammelsurium erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Durch die Auflösung des WKD Ende 2005 musste ich auch mein "überfülltes" Dienstzimmer räumen und konnte nach langem Suchen meine Sammlung in Räumlichkeiten der Bereitschaftspolizei Göppingen unterbringen. Dort stand die Sammlung interessiertem Fachpublikum nach Absprache zur Besichtigung bereit.

Inzwischen habe ich einen eigenen Raum im "Alten Rathaus" in meiner Heimatgemeinde erhalten. Ab Dezember 2009 habe ich mein eigenes Polizeimützen-Museum renoviert, welches seit Juli 2010 für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Auf dieser Webseite werden alle meine Polizeimützen (inzwischen ~ 600 Stück), meine Polizeiautomodelle, sowie meine Uniformsammlung vorgestellt werden.

Im Juli 2015 veranstaltete ich anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Museums die 1. Aspacher Polizei- und Feuerwehr-Sammlerbörse. Eine Fortsetzung ist geplant, aber noch nicht terminiert.


Hinweise auf Aktuelles finden Sie auf der Startseite. Sollten Sie einen Fehler feststellen, oder Ihnen etwas auf diesen Seiten nicht gefällt, so scheuen Sie sich nicht, mir Ihre Anregungen und Ihre konstruktive Kritik per Email mitzuteilen. Ich werde sehen, was ich dann für Sie tun kann. Über einen Eintrag in mein Gästebuch freue ich mich selbstverständlich immer.

Interessierten Sammlerfreunden stehe ich gerne Rede und Antwort. Wenn dem geneigten Sammler etwas auffällt, was nicht der Tatsache entspricht oder schlicht gesagt falsch ist, so bitte ich um Nachricht, damit ich diesen Missstand beheben kann.

Ein kleiner Hinweis am Rande: auf die Bilder in meiner Homepage besitze ich das Copyright, sollte Sie etwas davon verwenden wollen, bitte ich um vorherige Rücksprache.

Mein besonderer Dank gilt Mark aus Großbritannien, der mir die Seite in einwandfreies Englisch übertragen hat.

Ich wünsche Ihnen nun also viel Vergnügen beim Betrachten meiner Seiten .........